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SISSY BASS Party heute Nacht und ein neuer Mix: VR2 GOODAH NEWAY

SISSY BASS Party heute Nacht und ein neuer Mix: VR2 GOODAH NEWAY "No matter what they say, we're too goodah anyway" Gnucci Heute Nacht gibt's endlich mal wieder eine SISSY BASS Party - meine kleine Future Beats & Bass Club Night. Mit auflegen werden zwei meiner Lieblings-DJs was diese Musikecke anbelangt: MAUNZ und SHVMVIN SHVMPVIN.…
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Plakate zwischen Kommen und Gehen

Der eigentliche Ort des Plakats ist aber der öffentliche Raum, in dem es sich durch seine Vergänglichkeit auszeichnet. Es ist per Definition ephemeral, flüchtig, und bildet in dieser Eigenschaft die Lebendigkeit einer Szene ab, die sich immer wieder neu erfinden muss, weil sie immer wieder vereinnahmt werden wird, und die sich immer wieder ihren Raum erkämpfen muss, um die Grenzen ihrer immer kleiner werdenden Freiheiten kämpfen muss. Durch Stadtplanung, durch Sicherheitsbeschränkungen, durch ein gestörtes Ruhestörungsverständnis, durch finanzielle Engpässe in einer von sozialen Kürzungen im Rahmen einer Sparpolitik geprägten Gesellschaft, die Kultur kaum mehr als wertvoll erachtet. So steht das Plakat für einen Kulturentwurf, der ständig in Bewegung bleiben muss. Indem sie die Flüchtigkeit umarmt, die Veränderung von sich selbst als Qualität begreift, statt daran zu resignieren, umarmt diese Kultur ihre eigene Unmöglichkeit im gegebenen kulturellen Klima: ein liquider Kulturentwurf an der immerwährenden Arbeit mit Raum und Form und Inhalt.
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Virtual Reality und Kunst – re:publica 2016

Virtual Reality und Kunst - Vortrag von eve massacre auf der re:publica 2016. VR heißt Kunstwerke erleben statt sie nur zu betrachten. VR Kunst erleben als Susan Sontags Erotics of Art? Was ist mit Körperlichkeit und Identität? VR Kunst schafft einen Raum voll Möglichkeiten, aber das eigentliche Werk entsteht erst in Interaktion von User und Technologie. Laut McLuhan kann uns Kunst helfen, psychische und soziale Konsequenzen der nächsten großen Technologie einschätzen zu lernen, aber ist Raum für solche Kunst, wenn Konzerne, Marketing, Kriegsbranche die Mittel stellen?
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RECLAIM THE NIGHT LOUNGE – Lasst uns gemeinsam etwas gegen Übergriffe im Nachtleben tun

Im Folgenden findet ihr einen Impulsvortrag samt Slides, den ich für die Reclaim The Night Lounge gemacht habe. Das Veranstalterkollektiv musikverein, bei dem ich mitmache, versucht mit verschiedenen Anstößen derzeit gegen Übergriffe im Nachtleben aktiv zu werden - und anderen Lust darauf zu machen, selbst aktiv zu werden. Davon ist dies ein Teil.
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WILDE PLAKATE

Ich freue mich, dass ich für nanuk_s Wilde Plakate Zine etwas beitragen konnte und morgen zu seiner Ausstellungseröffnung für einen kleinen Vortrag mit Gedanken zu Plakatkunst, Sub- und Kreativkultur eingeladen bin. ❤ ------------------ Wilde Plakate Von 10.03. bis 13.03. im Edel Extra Nürnberg Nanuk hat einen Namen. Phillipp Dittmar ist das stille enfant terrible der Nürnberger Subkulturszene,…
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Immerhin schreibt Meike Lobo nicht, diese „moderne Frauenbewegung“ müsse rhythmisch sein

Gerade am Weltfrauentag ein dermaßen unsolidarischer, falsch vereinfachender und entstellender Text von einer Frau, Meike Lobo, in einer so großen Zeitung - das machte mich wütend. Glückwunsch Zeit.de, Ziel erreicht. Und dann noch den Konterrartikel nachlegen und noch mal so viele Klickzahlen abholen.
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That’s why the lady is a fan – Frauen, Fankultur und dieses Internet

Weibliche Fankultur war schon immer mehr war als nur Schwärmerei für einen Star, sondern auch Ausbruch aus (sexueller) Repression und Community als verstärkendes Kollektiv. Von Teengirl Fan Communities von Bobby Soxers 1944 bis Directioners heute. Warum Fankultur im Pop schon immer eine weibliche Domäne war. Riot Grrl habe ich mir als eine historische Landmarke herausgepickt, die den Aspekt der weiblichen Solidarität verstärkt hat, aber auch die Distanz zwischen Fan und Künstler*in aufzuheben gesucht. Diese Distanzverringerung hat mit dem Einfluss der Digitalisierung und Internetkultur auf Fantum noch mehr zugenommen. Sie brachten aber gleichzeitig auch mehr Konkurrenz und eine Hyperkommerzialisierung. Das wiederum führt dazu, dass Stars ihre Fans durch eine Reverse Fan Culture bei der Stange halten müssen. Dank Internet gibt es mehr denn je Formen, in denen Fankultur ausgelebt wird, und sich darüber ausgetauscht wird. Als eine interessante Form werd ich kurz auf Fanfic eingehen. Und dann auch noch als spezifisches Beispiel auf Beyoncés Flawless Musikvideo, das für mich ganz speziell für das sich verändernde Verhältnis von Star und Fan, für internetspezifisches Marketing und Musik stehen kann. Und abschließend werd ich kurz darauf eingehen, ob es nicht ein positiver Ausblick sein könnte, derivate Kunst nicht als rein nostalgisch anzusehen, als "Retromania", wie es Reynolds nannte, sondern über das Verstehen dieser Kunst als Fankultur, sie als zukunftsverheißenderen Entwurf zu sehen: als "configurable culture", wie es Aram Sinnreich nannte.