Meine neue Radiosendung: FUTURE CONTENT #01

Ich habe beim besten Community Radio des Universums, Radio Z, eine neue Radiosendung namens FUTURE CONTENT gestartet, das Konzept könnt ihr hier lesen und sie läuft immer am ersten Sonntag des Monats von 22-0 Uhr (die nächste ist am 5. März). Danach wird sie, wenn alles klappt, eine Woche lang in der Mediathek von Radio…

Fühlst du dich sicher? Facebooks Beunruhigungs-Check

Als ich das erste Mal von Facebooks Safety Check Feature hörte, fand ich es eine großartige Sache. Das war zu einer Zeit, als es nur bei Naturkatastrophen eingesetzt und von einem Team betreut wurde. Es schien eine praktische Möglichkeit zu sein, mehrere Menschen zugleich übersichtlich über dein Wohlbefinden zu informieren, auch wenn Handynetze zusammenbrachen. Ranking…

Es gab nie einen Cyberspace – mein SPIEGEL Interview zu digitaler Kommunikation, Information und Vernetzung

Ich wurde vor kurzem von Susanne Weingarten für DER SPIEGEL Wissen zu allem möglichem rund um digitalisierte Kommunikation, Information und Vernetzung interviewt. Danke auch an Florian Generotzky, der mir für eine Fotosession im K4 vorbeigeschickt wurde. Macht meinereiner ja auch nicht alle Tage. :) Hier blogge ich euch die ungekürzten Antworten. Eve Massacre, wie lange bloggen…

That’s why the lady is a fan – Frauen, Fankultur und dieses Internet

Weibliche Fankultur war schon immer mehr war als nur Schwärmerei für einen Star, sondern auch Ausbruch aus (sexueller) Repression und Community als verstärkendes Kollektiv. Von Teengirl Fan Communities von Bobby Soxers 1944 bis Directioners heute. Warum Fankultur im Pop schon immer eine weibliche Domäne war. Riot Grrl habe ich mir als eine historische Landmarke herausgepickt, die den Aspekt der weiblichen Solidarität verstärkt hat, aber auch die Distanz zwischen Fan und Künstler*in aufzuheben gesucht. Diese Distanzverringerung hat mit dem Einfluss der Digitalisierung und Internetkultur auf Fantum noch mehr zugenommen. Sie brachten aber gleichzeitig auch mehr Konkurrenz und eine Hyperkommerzialisierung. Das wiederum führt dazu, dass Stars ihre Fans durch eine Reverse Fan Culture bei der Stange halten müssen. Dank Internet gibt es mehr denn je Formen, in denen Fankultur ausgelebt wird, und sich darüber ausgetauscht wird. Als eine interessante Form werd ich kurz auf Fanfic eingehen. Und dann auch noch als spezifisches Beispiel auf Beyoncés Flawless Musikvideo, das für mich ganz speziell für das sich verändernde Verhältnis von Star und Fan, für internetspezifisches Marketing und Musik stehen kann. Und abschließend werd ich kurz darauf eingehen, ob es nicht ein positiver Ausblick sein könnte, derivate Kunst nicht als rein nostalgisch anzusehen, als "Retromania", wie es Reynolds nannte, sondern über das Verstehen dieser Kunst als Fankultur, sie als zukunftsverheißenderen Entwurf zu sehen: als "configurable culture", wie es Aram Sinnreich nannte.

Kartoffelchipsjournalismus – Viralität als Bento & Co

https://twitter.com/evemassacre/status/649856413951488000 'Mein Kollege beim Social Media Watchblog, Martin Giesler, ist einer der Köpfe hinter Bento, und fragte, nachdem ich auf Twitter ein paar Mal Kritik an Bento auf Twitter gefavt und formuliert habe, was mich denn eigentlich konkret daran stört. Vorneweg: Ich glaube durchaus, dass Buzzfeedklone wie Ze.tt, Byou und Bento ‘funktionieren’ können, wenn ‘funktionieren’…

Rassismus-Kehrwoche: RegierungTM vs Facebook the Hutt

"Warum kümmern Maas und Merkel plötzlich Hasspostings auf Facebook? Ein menschlich-herziges Ablenkungspflasterl, damit die Verschärfung der Flüchtlingspolitik nicht so schmerzt? Oder Imagepflege für SchlandTM?" "Super, dass dank Facebook, dem Spiegel der Gesellschaft, der rechte Dreck nun sichtbar ist? Für Flüchtlinge und andere Betroffene wohl kaum." "Auch Rassist*innen können schließlich Social Media managen und Facebook ist ein verdammter Verstärker."

#Merkelstreichelt – Regieren ex negativo und wer shitstormt hier wen?

Die Stimmen der Menschen auf Social Media einerseits in ihrer Signalwirkung für Relevanz zu nutzen, sie für Inhalte zu melken, aber andererseits diese Menge von Menschen, die auf Twitter ihre Kritik äußern, die weder Ausbildung noch Podium und Reichweite von Medienleuten haben, mit solch einer, ja, Schadenfreude, Häme, mit soviel Hass, mit so einem andauernden Shitstorm von Negativpresse runterzurreden, kleinzuhalten - darin steht eine unglaubliche Arroganz diesen Stimmen gegenüber, die ja auch die Leserschaft, das eigene Publikum darstellen, dass es ein Armutszeugnis für den Journalismus ist.