CLUB NIGHTS

Ich liebe es, Club Nights zu erschaffen, Host und DJ zu sein, den ganzen kreativen Prozess vom Design des Artworks bis zur Deko und Musikauswahl in meinen Händen zu haben. Musikverein, das Promoter/Freundschafts-Kollektiv, von dem ich Teil bin, ist da sehr unterstützend und gibt mir Raum, um neue Ideen auszusprobieren sowie eine Menge Hilfe. Die Location ist die Kantine, vorher war es das Zentralcafé. Ich habe keine Liste meiner ganzen vergangenen Club Nights, aber unter meinen länger laufenden Lieblingsreihen waren zum Beispiel Nurotic Soundsystem und Sophisticated Boom Boom.

Meine derzeit regelmäßig stattfinden Parties sind (richtige Infotexte kommen noch, das hier ist nur mal eine schnelle Notizen-Version):

ORCHID

Meine schon lange laufende indiedanceriotpopelectrobass queer Party. In Nürnberg gab es keine richtige Underground LGBTI*-Night, die nach meinem Geschmack gewesen wäre, deswegen habe ich selbst eine gestartet. In-your-face queer, oft mit politischen Queer Culture Slogans. Schamloser Pop, lärmiger Punk, zeitloser House / Techno – wie eine vernünftige unvernünftige Queer Underground Disco sein sollte.

Manchmal auch mit Bookings, unter den Gästen waren z.B. JD Samson oder Le1f.

DRAMA

Das ist meine Party für ausgefallene (Bass) Club Music. Ich habe sie vor Jahren unter dem Namen SISSY BASS angefangen, mit einem Fokus auf bass music, dubstep, grime, baile, beats, (instrumental) hiphop. Um Sissies einen Raum zum Tanzen zu wütender und euphorischer Musik zu geben ohne von der Macho Kultur belästigt zu werden, die sonst ziemlich allgegenwärtig war (ist) in der Bass Culture. Als immer mehr Subgenres in progressiver Dance Music aufpoppten und die Genregrenzen immer fließender wurden, und sich das alte Konzept etwas staubig anfühlte, und ich das Gefühl hatte, dass ich eine Party möchte, in der ich Leute auf musikalische Reisen mitnehme, die Ähnlichkeiten und Freundschaften von zerbrechlicher House Music bis zu kämpferischem Grime, von düsterer Deconstructed Dance Music bis zu euphorischem Sample Pop, von krautigem Disco bis zu futuristischer elektronischer Avantgarde nachspüren will, benannte ich die Party in DRAMA um. Ich stelle sie mir ein Feiern von alles-ist-möglich post-border, post-binary, post-authenticity Musik in einer freundlich-gesinnten Atmosphäre vor. Ein Raum für die Neugierigen.

Manchmal gibt’s auch hier Bookings, unter den Gästen waren zum Beispiel Kuedo und Mechatok.